Internationaler Tag der Wälder - Unser Wald tut dir gut

Unser Wald tut dir gutFoto: colourbox.de

Am morgigen 21. März 2017 lenkt der Bund Deutscher Forstleute (BDF) und die gesamte Forstwelt die Aufmerksamkeit auf den Wald und seine Wirkung für den Menschen. Der Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch in vielerlei Hinsicht Energiespender. Hier kommt das Motto der deutschen Forstwirtschaft „Unser Wald tut Dir gut“ mit dem Motto der FAO zum Internationalen Tag der Wälder „Wald und Energie“ wunderbar zusammen. Natürlich stehen an einem solchen Tag auch die Menschen im Mittelpunkt, die im Wald dafür sorgen, dass er für alle erfahrbar ist und bleibt. Schließlich müssen alle Ansprüche unter einen Hut passen. Dafür sorgen die Forstleute dieser Republik. Jeden Tag.

„Lange war das Interesse der Menschen am Wald überwiegend durch die Holznutzung und die Jagd bestimmt, aber wir erleben heutzutage, dass der Wald als Kraft- und Energiespender immer wichtiger wird. Wir freuen uns, dass unser Wald nicht nur als Holzlieferant und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch als „aktiver Lebensraum“ für die Menschen wahrgenommen wird“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF.

„Dabei ist es uns natürlich auch wichtig zu betonen, dass es Menschen sind, die den Wald erfahrbar machen und jeden Tag dafür Großartiges leisten. Gerade erst haben wir im Waldgebiet des Jahres – dem Frankenwald – diese Forstleute dafür ausgezeichnet. Eine Arbeit, die man nur adäquat erfüllen kann, wenn es ausreichend und gut qualifiziertes Personal gibt“, macht Dohle deutlich.

Während weltweit am Internationalen Tag der Wälder vor allem der nachwachsende Energie- und Rohstoff Holz in den Blick genommen wird, geht es Forstleuten und Waldbesitzern in Deutschland diesmal in erster Linie um die „Mensch-Wald-Beziehung“ und um die wohltuende Wirkung der Wälder auf den Menschen. Dass sich die Wälder in Deutschland neben der Holzernte, dem Naturschutz, der Sicherung von Luft-, Boden- und Gewässergüte auch zu einem bevorzugten Ort für zahlreiche Freizeitangebote entwickelt haben, ist auch der Verdienst der Forstleute.

„Wir geben uns tagtäglich große Mühe, dass unsere Wälder für die Menschen begehbar und erlebbar sind und bleiben. Dazu gehören nicht nur der Aufbau und die Pflege artenreicher, stabiler Wälder, regelmäßige Holzernte und Pflanzung sowie die Erhaltung und Förderung besonderer Waldbiotope. Wichtiger Teil unserer Arbeit ist auch die Instandhaltung der Waldwege, die zu Erholung und Sport einladen“, erklärt Dohle.

Ein Aufenthalt im Wald hat durch zahlreiche Studien belegte, positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Die Bewegung und das Atmen der frischen Luft bewirken eine Senkung von Puls und Blutdruck, Verspannungen der Muskulatur werden gelöst. Der Blick in die grüne Natur wirkt verlangsamend auf die Hirnstromschwingungen und bewirkt eine Steigerung des Stimmungshormonspiegels. „Deswegen können wir Forstleute auch nicht ohne Stolz sagen: Unser Wald tut dir gut, er spendet Energie für Geist und Körper!“, freut sich Ulrich Dohle.

Nicht nur am Internationalen Tag der Wälder bieten die Forstleute der Nation Waldwanderungen, Pflanzungen und eine ganze Reiher weiterer spannender Veranstaltungen im Wald.

Spüren Sie, wie gut der Wald tut. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Nähere Informationen bietet www.treffpunktwald.de

Hintergrund:
Der Internationale Tag der Wälder
Der 21. März wurde erstmals 1971 Jahren von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) als „Tag des Waldes“ ausgerufen. Dies geschah als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Mit knapp vier Milliarden Hektar bedecken Wälder noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche. Während sich – ausgehend von Deutschland – seit über 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft in vielen Teilen Europas etablierte, ist die Sorge um die Regenwälder groß, die nach wie vor durch Raubbau und Klimawandel bedroht sind.
Ende des Jahres 2012 wurde dann auf Beschluss der Plenarsitzung der UN-Generalversammlung der traditionelle 21. März eines jeden Jahres zum „Tag der Wälder“ auf internationaler Ebene erklärt. Dieser Welttag der Forstwirtschaft soll die Wichtigkeit aller Arten von Wäldern und ebenso der Bäume außerhalb von Wäldern betonen und würdigen. Einer breiten Öffentlichkeit soll deutlich gemacht werden, dass es im internationalen Zusammenspiel gilt, die nachhaltige Bewirtschaftung, die Erhaltung und die Entwicklung aller Arten von Wäldern und Bäumen zugunsten heutiger und künftiger Generationen zu stärken.
International Day of Forests 2017: www.fao.org